Neubau Feuer- und Rettungswache I Bonn
Wettbewerb
Unser Wettbewerbsbeitrag für die Feuer- und Rettungswache I in Bonn setzt die strategische Bauabschnittsbildung der Auslobung fort und entwickelt sie städtebaulich weiter. Zwei fünfgeschossige Baukörper stehen im rechten Winkel zueinander und sind durch ein Gartenplateau verbunden. Die rechtwinklige Figur wird im Bereich der Alarmausfahrt geknickt, sodass eine parallele Raumkante zum Lievelingsweg entsteht. Dadurch werden die Ausrichtung der Baukörper von Bonn Orange und die Wohnzeilen jenseits des Zeisigwegs aufgenommen. Zudem entsteht Platz für eine eigene Bushaltebucht, was den Verkehrsknotenpunkt entlastet.
Da das Baufeld begrenzt ist, werden für die Mitarbeiter begrünte Erholungsflächen in den oberen Geschossen geschaffen. Dachgärten und ein bepflanzter Innenhof sorgen für ein angenehmes Klima und bieten den Nutzern Möglichkeiten zur Erholung und Regeneration.
Das Planungskonzept ordnet die Verkehrsflüsse neu: Zu- und Abfahrten werden im Osten gebündelt, die Alarmausfahrt bleibt an vorgegebener Stelle. Ein interner Knotenpunkt verteilt die Verkehre in Alarmhof, Tiefgarage und Werkstatt. Der Haupteingang zur Feuer- und Rettungswache liegt am neuen Vorplatz an der Bushaltestelle. Im ersten Bauabschnitt befinden sich Fahrzeughallen, Umkleiden, Ruheräume, Büros sowie Sozial- und Aufenthaltsbereiche mit Zugang zu Gartenflächen. Im zweiten Bauabschnitt sind Verwaltung, Werkstattzentrum und Depots untergebracht. Flexible Bürostrukturen ermöglichen offene Arbeitsplätze. Die Kombination aus Bushaltebucht und Fahrradabstellanlage verbessert die Erschließungsqualität zusätzlich.
Der Neubau ist als Betonskelettbau konzipiert. Die Fassaden der Obergeschosse werden als vorgehängte, hochwärmegedämmte Aluminiumfassaden aus recyceltem Material vorgeschlagen, mit geschlossenen und verglasten Elementen, mit teilweiser transluzenter Verkleidung aus Streckmetall, um unterschiedlichen Bereichen Rechnung zu tragen.
Wettbewerb 2025
Dachgarten
Dreitafelprojektion Fassade
Schwarzplan
Lageplan
Funktionskonzept EG bis OG 2
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